Elternberatung, Elternkurse, Coaching
Die Seite für interessierte Eltern!
 

Zusammenarbeit mit Krippe, Kita und Co


Ganz egal, ob Ihr Kind bereits sicher gelandet ist, sich noch in der Eingewöhnung befindet oder Sie zusammen mit Ihrer Betreuung den Betreuungsstart vorbereiten, Sie stehen im Austausch mit den Betreuungskräften.


Die gute Zusammenarbeit mit Ihrer Kita, Krippe oder
Pflegestelle von Anfang an ist wichtig! Warum? Die Kooperation der Erwachsenen bietet Ihrem Kind Sicherheit.


Erst das Gefühl von Sicherheit ermöglicht es Ihrem Kind Lernerfahrungen zu machen und unbedarft neue Kontakte zu schließen. Abgesehen davon macht es, gerade in den ersten Lebensjahren, enorme Entwicklungsschritte, die Sie als Erziehungspartner:innen gemeinsam begleiten.






1. Vertrauensvorschuss

 

Für Ihre offene Zusammenarbeit und für das gemeinsame Lösen möglicher Konflikte ist ein Vertrauensvorschuss wichtig.  Übrigens: Auch für Ihr Kind ist Ihr Vertrauen in die Betreuung unverzichtbar! Nehmen Sie die Betreuungseinrichtung als vertrauenswürdigen, verlässlichen Ort wahr, überträgt sich das Vertrauen auf Ihr Kind und es kann sich neugierig öffnen.



 


2. Willkommenskultur

 

Die Betreuung muss überzeugt davon sein, ein guter Ort für Ihr Kind und Ihre Familie zu sein. Es muss spürbar sein, dass Ihr Kind und Sie in der Betreuungseinrichtung herzlich willkommen sind.


 




3. Gegenseitiger Respekt

 


Die respektvolle Haltung gegenüber dem oder der anderen Erziehungspartner:in ist Voraussetzungen für eine gelingenden partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Respekt schließt die Bereitschaft ein, unserem Gesprächspartner oder unserer Gesprächspartnerin ein offenes Ohr zu schenken und in den Austausch zu treten.


 


 


4. Bereitschaft zum lösungsorientierten Austausch

 

Gegenseitige Offenheit und die Bereitschaft zum Dialog sowie das Fehlen gegenseitiger Beeinflussungs- und Manipulationsversuche sind Voraussetzung für einen lösungsorientierten Austausch. Konstante Übereinstimmung muss natürlich nicht gegeben sein! Unkritisches Denken und Handeln behindern die Partnerschaft sogar, da keine neuen Impulse und Sichtweisen Raum bekommen.


 



Zum Weiterlesen: Bildungs- und Erziehungs­partnerschaft


Erziehungspartnerschaft bedeutet weder ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Fachkräften und Eltern noch ein Erziehungs- und Bildungsprogramm, das daheim und in der Betreuung „durchgezogen“ wird.


Die Aufgabe der Erwachsenen in der Erziehungspartnerschaft besteht darin, die kindliche Entwicklung optimal zu unterstützen und gemeinsam die Erziehungsverantwortung zu übernehmen.

Zur Erziehungspartnerschaft gehört, dass Sie und die Fachkräfte sich gegenseitig als Expert:innen anerkennen.


Sie, als Eltern,  sind die Expert:innen für Ihre Familie, und für Ihre
Familienbiographie. Nur Sie wissen, wie Ihr Zusammenleben funktioniert, wie es sich tagtäglich gestaltet. Und Sie sind Expert:innen für Ihr Kind sowie für seine Betreuung daheim. Sie wissen, wie sich Ihr Kind seit seiner Geburt entwickelt hat, wie Sie es trösten können, welche Vorlieben und Abneigungen es hat.



Fachkräfte hingegen sind die Expert:innen für Bildung, Betreuung und Erziehung in der Kindertagesbetreuung. Außerdem kennen sie sich professionsbedingt mit der kindlichen Entwicklung sowie mit der Moderation von Kindergruppen aus. Auch sind sie die Initiatoren der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.


Und Ihr Kind? Ihr Kind ist Expert:in seiner eigenen Entwicklung. Es wirkt aktiv an seiner Entwicklung und an der Gestaltung seiner Beziehungen mit. Es spürt selbst, was es braucht, was es erwirken und erproben kann und möchte.


Natürlich findet die Entwicklung Ihres Kindes im Rahmen dessen, was es vorfindet, statt. Ihr Kind bringt aber sein Temperament und seine ganze bisherigeLebenserfahrung mit. Trotzdem: Verantwortlich für die Gestaltung der Beziehung zu Ihrem Kind sowie für die Förderung seiner Entwicklung bleiben natürlich Sie und die Fachkräfte!